Vorstandsratssitzung in der Landesschule Lünen: Zukunftsorientierte Themen im Fokus
Rolf Rosendahl begrüßte die Mitglieder des Vorstandsrats in Lünen.
©David Inderlied
In der Landesschule der Kleingärtner kamen am letzten Märzwochenende die Mitglieder des Vorstandsrats des Landesverbandes Westfalen-Lippe der Kleingärtner zu ihrer Frühjahrssitzung zusammen. An zwei Tagen wurden zentrale Themen für die Zukunft des Verbandes, seiner Mitglieder sowie der Kleingartenbewegung in der Region beraten.
Finanzen und Verbandsaustausch im Fokus des ersten Sitzungstags
Zum Auftakt der Sitzung am Freitag begrüßte Vorsitzender Rolf Rosendahl die Teilnehmenden herzlich. Im Zentrum des ersten Sitzungsteils standen die Finanzen: Landesverbandskassierer Jörg Schulz legte den Kassenbericht und die Bilanz für das Jahr 2024 vor, ebenso wie den Haushaltsplan für 2024/2025. Ergänzt wurde dieser Tagesordnungspunkt durch den Bericht der Kassenprüfer, die eine ordnungsgemäße Haushaltsführung bestätigten.
Besonderes Augenmerk galt den geplanten Verbandsbegegnungen: Im April ist ein Besuch des Landesverbandes Sachsen zum Erfahrungsaustausch geplant, im September wird der polnische Kleingärtnerverband in Westfalen-Lippe empfangen. Darüber hinaus wurden Entwicklungen in der Wertermittlung sowie die allgemeine Mitgliederentwicklung diskutiert. Das erfreuliche Ergebnis: die Mitgliederzahlen sind konstant mit leichtem Wachstum. Mit über 74.000 Mitgliedern sind wir eine aktive gärtnerische Gemeinschaft in NRW und bringen uns ein für mehr Grün in Stadt und Land.
Die Mitglieder des Vorstandsrats des Landesverbandes Westfalen-Lippe der Kleingärtner bei ihrer Frühjahrssitzung in der Landesschule in Lünen – im Fokus standen Finanzen, Mitgliederentwicklung, Digitalisierung und neue Projekte. ©Landesverband Westfalen und Lippe der Kleingärtner
Mitgliederorientierung und digitale Services am Samstag
Der Samstag stand im Zeichen der Mitgliederorientierung und Fachberatung. Der Erfahrungsaustausch der Geschäftsstellen der Bezirks- und Stadtverbände im Dezember 2024 sowie der Ausbau digitaler Serviceleistungen zeigen, wie sehr sich der Verband der zeitgemäßen Weiterentwicklung seiner Verwaltungsstruktur verpflichtet fühlt und die Bezirks- und Stadtverbände und angeschlossenen Vereine in diesem Bereich unterstützen möchte.
Bildung und neue Förderprojekte
Im Bildungsbereich wurden unter anderem die Lehrgangsplanung für das Jahr 2025 sowie die ökologische Aufwertung der Parkanlage „Alte Ziegelei“ als neues Förderprojekt der Stadt Lünen vorgestellt – ein besonderes Highlight für den Standort der Landesschule.
Im Detail machte Ulrike Brockmann-Krabbe auf die anstehenden Fachberater-Lehrgänge in 2025 und weitere Austausch- und Netzwerktreffen aufmerksam. Inhaltlich hob sie hervor, wie bedeutsam Kleingärten als Teil der Stadtlandschaft und im urbanen Raum im Hinblick auf Biotopvernetzung, Artenvielfalt und Integration einzuschätzen sind. Wichtiges Wissen, das auch im Rahmen der Lehrgänge vermittelt wird. Im Bereich "Vereinsorganisation" stellte Vorstandsmitglied Marius Feldmeier die analogen und digitalen Seminarangebote rund um die Mustervereinssatzung vor und erläuterte inhaltliche Aspekte.
Wettbewerbe und Öffentlichkeitsarbeit
Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit stellte der Verband den diesjährigen Landeswettbewerb unter dem Motto „Kleingartenglück: Wo Mensch und Natur zusammenfinden“ vor. In Westfalen-Lippe liegt eine rege Beteiligung der Verbände vor: Insgesamt zehn Vereine aus dem Verbandsgebiet möchten ihr gärtnerisches Engagement und ihre aktive Vereinskultur einer ausgewählten Bewertungskommission vorstellen. Darauf sind wir stolz und schon jetzt neugierig auf die Auszeichnungen.
Zusätzlich wird an der Erstellung neuer Internetseiten für die Bezirks- und Stadtverbände sowie an einem modernen Newsletter-System gearbeitet, um die Sichtbarkeit der Kleingartenbewegung weiter zu stärken und www.kleingarten.de als Wissensplattform für alle Kleingärtnerinnen und Kleingärtner auszubauen.
Volles Haus in der Landesschule: Bei der Frühjahrssitzung des Vorstandsrats wurden wichtige Weichen für die Weiterentwicklung des Kleingartenwesens in Westfalen-Lippe gestellt.
©Landesverband Westfalen und Lippe der Kleingärtner
Abschluss in kollegialer Atmosphäre
Die Sitzung endete mit einem gemeinsamen Mittagessen in konstruktiver und kollegialer Atmosphäre.
Der Landesverband Westfalen-Lippe der Kleingärtner blickt mit Tatkraft und frischem Elan auf die kommenden Monate – fest entschlossen, den Kleingarten als Ort der Gemeinschaft, der Erholung und der Nachhaltigkeit weiter zu stärken.